Digitalisierte Instandhaltung

Stand und Perspektiven

9. - 10. Oktober 2019   |   Falkensteiner Hotel & Asia Spa Leoben

33. Internationales Forum für industrielle Instandhaltung

Falkensteiner Leoben

Themen wie Digitalisierung und Industrie 4.0 beschäftigen aktuell alle Bereiche der Gesellschaft und beeinflussen die Strategien verschiedenster Organisationen. Aber was bedeuten sie für die Instandhaltung von Industrieunternehmen? Was ist der aktuelle Stand und welche Perspektiven ergeben sich für die Zukunft? Diese und weitere Fragen rund um das Thema "Digitalisierte Instandhaltung" bilden die Grundlage des 33. ÖVIA-Instandhaltungsforums.

Die Möglichkeiten zur Kostenreduktion und Wertschöpfungssteigerung durch eine digitale Fabrik gilt es in Zukunft zu nutzen, um steigendem Konkurrenzdruck standzuhalten. Die Digitalisierung umfasst hierbei sämtliche Bereiche einer Instandhaltungsorganisation, wie auch das Ersatzteilmanagement, das neue Technologien wie der 3D-Druck revolutionieren könnten. Augmented Reality sowie mobile Lösungen haben das Potenzial, die Produktivität in der Instandhaltung durch Unterstützung der Mitarbeiter zu steigern.

Ein zentrales Element der Digitalisierung ist das Thema Daten, wobei eine hohe Datenqualität, effektive Aufbereitung und umfassende Sicherheit derselben im Betrieb essenziell sind. Erst mit der richtigen Datenbasis wird es möglich, durch bessere Planung eine Effizienzsteigerung in der Instandhaltung zu erreichen, Chancen zu nutzen und Risiken zu minimieren. Heuer stellen wieder zahlreiche Top-Referenten aus Wirtschaft und Wissenschaft ihre Erkenntnisse aus Projekten und umgesetzte Best-Practice-Beispiele aus Unternehmen im Bereich der digitalisierten Instandhaltung vor.

Folgende Aspekte der Digitalisierung werden thematisiert:
  • Smart Factory
  • Digitale Plattformen und Assistenzsysteme
  • Datenqualität, -aufbereitung, -sicherheit und -analyse
  • Digital Twin
  • Ersatzteil-Management
  • Knowledge Discovery
  • Digitale Planungs-, Abwicklungs- und Dokumentationstools
  • Qualifizierung durch Digitalisierung
  • Condition Monitoring
Best Practice Erfahrung sammeln

Als Höhepunkt der Veranstaltung werden von der ÖVIA in Kooperation mit dem INDUSTRIEMAGAZIN und mit Unterstützung von BMVIT, IV- und WKO Stmk. der MA² – Maintenance Award Austria für die exzellenteste Instandhaltung Österreichs sowie der MA² Innovation Award verliehen. Nutzen Sie die Gelegenheit, Gedanken und Erfahrungen mit den Vortragenden und Kongressteilnehmern auszutauschen und durch die Best Practice Beispiele Potenziale und Lösungswege für das eigene Unternehmen zu erkennen.

Wir sind sicher Ihnen einen interessanten und erfahrungsreichen Kongress bieten zu können!

Am ÖVIA Kongress stellen nationale und internationale Top-Referenten aus Wirtschaft und Wissenschaft Erkenntnisse aus aktuellen Projekten sowie bereits umgesetzte Best-Practice-Beispiele aus führenden Industrieunternehmen vor.

Dipl.-Ing.

Technical Sales
Pankl Systems Austria GmbH

"Vorteile im Ersatzteil-Management durch additive Fertigung"

In vielen Branchen sind Firmen dazu verpflichtet, oder es ist eine firmenpolitische Notwendigkeit, Ersatzteile über einen langen Zeitraum bereitzustellen. Diese werden üblicherweise in großen Stückzahlen über Jahre gelagert und stellen gebundenes Kapital dar. In vielen Branchen geht der Trend auch in Richtung größerer Individualisierung, was die Produktvielfalt und damit die Anzahl benötigter Ersatzteile weiter steigert. Mit Hilfe von additiver Fertigung lassen sich gebundenes Kapital und Lagerkosten verringern und eine bedarfsorientierte Fertigung implementieren.

Alexander Aigner | Pankl Systems Austria
DI (FH)

Leiter Instandhaltung
Doppstadt Calbe GmbH

"Digitale Grundlagen für ein anforderungsgerechtes Ersatzteilmanagement"

Ausgangspunkt des gemeinsamen Beitrages von Harald Apel und Martin Altrock ist ein universelles Modell der Informationserfassung für Instandhaltungs- und Serviceleistungen, dass in dem kürzlich erschienen Fachbuch "Instandhaltungs- und Servicemanagement" vorgestellt wird. Aus diesem leiten die Autoren den Bedarf für die Gestaltung der Informationsflüsse und damit digitaler Systeme  für diverse Arbeitsgebiete ab. Im Vortrag geht es speziell um eine Bedarfsermittlung relevanter Informationen als Voraussetzung zur Gestaltung des digitalen Ersatzteilmanagements. Es wird eine Lösung zur Bestimmung des Informationsbedarfs und der digitalen Quellen für analysierte Unternehmen vorgestellt.

Martin Altrock | Doppstadt Calbe GmbH
Prof. Dr.-Ing.

Institutsdirektor
HS Magdeburg-Stendal (FH), Institut für Technische Betriebswirtschaft

"Digitale Grundlagen für ein anforderungsgerechtes Ersatzteilmanagement"

Ausgangspunkt des gemeinsamen Beitrages von Harald Apel und Martin Altrock ist ein universelles Modell der Informationserfassung für Instandhaltungs- und Serviceleistungen, dass in dem kürzlich erschienen Fachbuch "Instandhaltungs- und Servicemanagement" vorgestellt wird. Aus diesem leiten die Autoren den Bedarf für die Gestaltung der Informationsflüsse und damit digitaler Systeme  für diverse Arbeitsgebiete ab. Im Vortrag geht es speziell um eine Bedarfsermittlung relevanter Informationen als Voraussetzung zur Gestaltung des digitalen Ersatzteilmanagements. Es wird eine Lösung zur Bestimmung des Informationsbedarfs und der digitalen Quellen für analysierte Unternehmen vorgestellt.

Harald Apel | HS Magdeburg-Stendal
Dipl.-Ing. Dr.

Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Montanuniversität Leoben, wBw

"Reifegradbestimmung für Data-Mining in der Instandhaltung"

Robert Bernerstätter | WBW
Prof. Dr.

Leiter Department wBw, Montanuniversität Leoben
Präsident der ÖVIA

"Digitalisierte Instandhaltung - komplex, agil, datengetrieben"

Hubert Biedermann | ÖVIA
Dipl.-Ing.

Leiter Strategisches Instandhaltungsmanagement
thyssenkrupp Steel Europe AG

"Aufbau einer Maintenance Academy zur Qualifizierung von Instandhaltern im Umfeld der Digitalisierung"

Instandhalter, deren Selbstbild weiterhin das des "schnellen Helden" prägt, werden die Entwicklung zum modernen Instandhaltungs- oder Asset Management eher verzögern als befördern. Diese Mitarbeiter müssen neben dem Training in technischen und methodischen Themen auch durch ein den Veränderungsprozess begleitendes, intensives Change Management ein neues Rollenverständnis für sich entwickeln. Erst durch das veränderte Rollenverständnis wird die Organisation befähigt, schrittweise die Vorteile digitalisierter Prozesse zu nutzen.

Am Beispiel des Aufbaus der Maintenance Academy wird ein durchgängiges Schulungskonzept von den technischen Erfordernissen über die notwendigen Methodiken und Prozesse des IH-Managements bis zu den Inhalten des Asset Managements vorgestellt. Die Herausforderungen des Projektes in einem Großunternehmen in Bezug auf die notwendigen Ressourcen und das Verständnis für die Notwendigkeit der neuen Herangehensweise sowie deren Bewältigung werden analysiert, geeignete Maßnahmen entwickelt und vorgestellt.

Rainer Droese | thyssenkrupp Steel Europe
Ing.

Leiter Professional Services AT / SEMEA
EPLAN Software & Service GmbH

"3 Handlungsfelder für effizientere Nutzung von Dokumenten im Betreiberumfeld: Qualität – Verfügbarkeit – Zugriff"

Durchgängig verfügbare Daten vom Engineering bis zur Fertigung und darüber hinaus: in Zeiten von Industrie 4.0 ein Muss für erfolgreiche Unternehmen. Doch wie weit sind die Unternehmensprozesse im Engineering schon digitalisiert und wie passen die Anforderungen des Engineerings mit den Anforderungen im Service und Maintenance zusammen? Die mechatronische Sichtweise und der Einsatz von neuen Technologien wie Cloud, Virtual Reality, Augmented Reality und Smart Wiring sind der Schlüssel zum Erfolg Maschinenbau.

Mehrere Projektgruppen beschäftigen sich bei der Fill GmbH seit Frühjahr 2018 mit herausfordernden Engineering Themen. Ziel ist die Optimierung von Prozessen, Verbesserung der Qualität und Senkung der Kosten im Projektdurchlauf. Diese Themen werden aus Sicht von EPLAN dargestellt und Fill stellt die Sicht eines Maschinenbauers dar.

Robert Erasmus | EPLAN Software & Service GmbH
Dr.

Leitung Weltkompetenzzentrum Bogies
Siemens Mobility GmbH

"Digitale Transformation in der Schienenfahrzeugindustrie"

Die industrielle Produktion von Schienenfahrzeugen sowie die Instandhaltung dieser Fahrzeuge befindet sich mit den technologischen Möglichkeiten der Digitalisierung in einer sehr spannenden Entwicklungsphase. Durch den Einsatz intelligent vernetzter, dezentraler und sich selbstoptimierender Produktions- und Logistikprozesse sowie durch die Nutzung von komplexen Diagnosesystemen kann eine wesentliche Optimierung und Adaptierung der jeweiligen Abläufe erreicht werden.

Stefan Erlach | Siemens Mobility GmbH
Dipl.-Ing. Dr.-techn.

FH-Professor für IT-Security
FH Joanneum GmbH, Institut für Internet-Technologien & Anwendungen

"Datensicherheit im Anlagenmangement"

Hacker Angriffe auf die IT Infrastruktur von Unternehmen laufen heute meist nach dem gleichen Schema ab. Der erste Eintrittspunkt in ein Firmennetzwerk geht meist über die Office Infrastruktur. Phishing E-Mails mit nicht vertrauenswürdigen Links, Nachrichten mit verseuchten Dokumenten im Anhang oder auch infizierte USB Sticks ermöglichen den ersten Zugang in das Netzwerk. Von dort stehen dem Angreifer meist alle Türen offen. Interne Systeme sind ungehindert und ungefiltert erreichbar, selbst der Weg aus dem Office Netzwerk direkt zu Produktionsanlagen bzw. zurück zu einem Command & Control Server des Angreifers ist oft einfach möglich.

Klassische Schutzmaßnahmen, wie eine einzige Firewall an der Schnittstelle zum Internet sind mittlerweile nicht mehr ausreichend. Beginnend beim Faktor Mensch bis hin zur Netzwerksegmentierung, Patch Management, Intrusion Detection/Prevention Systeme und die massive Datenverkehrsfilterung und laufende Überwachung (Logging/Alerting) der Aktivitäten im Netzwerk sind notwendig um ein bestimmtes Maß an Sicherheit zu gewährleisten.

Klaus Gebeshuber | FH Joanneum
DI (FH), MBA

COO
Tablet Solutions GmbH

"Fit for Future - Mit Workheld Schritt für Schritt zur digitalen Instandhaltung"

An Hand von Kundenprojekten wird skizziert, wie der Instandhaltungsprozess in der Industrie Schritt für Schritt digitalisiert werden kann. WorkHeld legt dabei als Plattform den Grundstein für die Verwendung modernster Technologien und Konzepte wie Sprachassistenz und Künstliche Intelligenz. Neue Technologien werden eingesetzt, um einen Mehrwert zu schaffen und die Instandhaltung grundlegend zu verbessern.

Christine Geier | Tablet Solutions
Dipl.-Ing.

CEO
Augmensys GmbH

Augmented Reality mit Tablet oder Brille? - Egal, wichtig in der Industrie ist der richtige "Content"

Der Vortrag beleuchtet die derzeitigen Möglichkeiten von Augmented Reality in der Industrie. Er arbeitet auch die Notwendigkeit der Datenanbindung an bestehende IT-Systeme bzw. einer flexiblen Datenplattform heraus, ohne die diverse Anwendungsfälle wie Inspektion, Instandhaltung und Inbetriebnahme mobil nicht sinnvoll möglich sind. Abschließend werden zwei Anwendungsfälle aus der Industrie vorgestellt: Kärnten Netz GmbH & OMV.

Helmut Guggenbichler | Augmensys GmbH
Dipl.-Ing.

Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Fraunhofer Austria Research

"Nutzung von Condition Monitoring zur Effizienzsteigerung in der Produktionsplanung"

Der Beitrag behandelt die integrative Betrachtung von Condition Monitoring (CM) und Produktionsplanung und -steuerung (PPS). Im Bereich der zustandsorientierten Instandhaltung wird CM bereits seit längerem erfolgreich eingesetzt. Dass CM auch zur Effizienzsteigerung in der PPS beitragen kann, wird im Beitrag anhand eines industrienahen Anwendungsbeispiels im Kontext der metallverarbeitenden Industrie vorgestellt.

Matthias Karner | Fraunhofer Austria Research
Dr.

Head of Maintenance Management Uerdingen
Covestro Deutschland AG

"Implementierung eines einheitlichen Prozesses zur Planung und Terminierung von Instandhaltungsarbeiten"

In den Betrieben des Standorts Niederrheinwerke der Covestro Deutschland AG besteht eine heterogene Landschaft der Planungs- und Terminierungsprozesse der Instandhaltungsarbeiten. Im Rahmen eines standortweiten Projektes wurden die Rollen der Prozessbeteiligten einheitlich etabliert, eine systematische Priorisierung von Instandhaltungsmeldungen eingeführt und die Verwendung eines einheitlichen Planungstools verwirklicht.

Klaas Kölln | Covestro Deutschland AG
Prof. Dr.-Ing. habil.

Universitätsprofessor, Institutsleiter
TU Hamburg, Institut für Produktionsmanagement und -technik

"Produktivitätssteigerung der Instandhaltung durch digitale Assistenzsysteme"

Digitale Instandhaltungsassistenzsysteme können mit Hilfe von Augmented Reality sowohl das Wartungspersonal eines Anlagenbetreibers als auch die Servicetechniker des Herstellers unterstützen. Für eine umfassende Produktivitätswirkung ist neben der Durchführung und Protokollierung der Instandhaltungsaufgabe auch die Erstellung der Instandhaltungsanleitungen zu vereinfachen. In umfangreichen Versuchen ist es gelungen, die Einsparungen durch ein modulares Assistenzsystem für die wesentlichen Phasen der Instandhaltungsplanung und -durchführung nachzuweisen.

Hermann Lödding | TU Hamburg
Dipl.-Ing.

Head of Maintenance Execution IT UER
Covestro Deutschland AG

"Implementierung eines einheitlichen Prozesses zur Planung und Terminierung von Instandhaltungsarbeiten"

In den Betrieben des Standorts Niederrheinwerke der Covestro Deutschland AG besteht eine heterogene Landschaft der Planungs- und Terminierungsprozesse der Instandhaltungsarbeiten. Im Rahmen eines standortweiten Projektes wurden die Rollen der Prozessbeteiligten einheitlich etabliert, eine systematische Priorisierung von Instandhaltungsmeldungen eingeführt und die Verwendung eines einheitlichen Planungstools verwirklicht.

Dipl.-Ing. Dr.

Head of Visual Analytics Group
VRVis Zentrum für Virtual Reality und Visualisierung Forschungs-GmbH

"Effektive Datenaufbereitung für prädiktive Modellierung mit Visplore"

Viele Studien zeigen, dass 80% des Aufwands für die Erstellung prädiktiver Modelle ins Kennenlernen und Aufbereiten der Daten gehen und nicht in die Modellierung selbst. Visual Analytics ist eine Forschungsrichtung, die Visualisierung großer Datenmengen mit Analytik und Interaktion verbindet, um Benutzern die Gewinnung neuer Erkenntnisse unter Einbringung ihres Fachwissens zu ermöglichen. In diesem Vortrag geht es um die Anwendung einer Visual Analytics Software namens "Visplore" für die Exploration und Aufbereitung großer Prozessdaten zur Modellierung von Sensorwerten einer Turbine. An Hand dieses konkreten Beispiels werden mehrere Schritte der Datenbereinigung illustriert, die letztlich die Erstellung eines guten Modells für einen operativen Einsatz zur frühen Erkennung von Sensoranomalien erlauben.

Harald Piringer | Zentrum für Virtual Reality und Visualisierung
 

Projektleiter Smart Factory
Magna Steyr AG & Co KG

"Die Instandhaltung als Erfolgsfaktor der Smart Factory"

Franz Weghofer | Magna Steyr Fahrzeugtechnik
Ing.

Teamleitung E-Projektmanagement und E-Konstruktion
Fill GmbH

"3 Handlungsfelder für effizientere Nutzung von Dokumenten im Betreiberumfeld: Qualität – Verfügbarkeit – Zugriff"

Durchgängig verfügbare Daten vom Engineering bis zur Fertigung und darüber hinaus: in Zeiten von Industrie 4.0 ein Muss für erfolgreiche Unternehmen. Doch wie weit sind die Unternehmensprozesse im Engineering schon digitalisiert und wie passen die Anforderungen des Engineerings mit den Anforderungen im Service und Maintenance zusammen? Die mechatronische Sichtweise und der Einsatz von neuen Technologien wie Cloud, Virtual Reality, Augmented Reality und Smart Wiring sind der Schlüssel zum Erfolg Maschinenbau.

Mehrere Projektgruppen beschäftigen sich bei der Fill GmbH seit Frühjahr 2018 mit herausfordernden Engineering Themen. Ziel ist die Optimierung von Prozessen, Verbesserung der Qualität und Senkung der Kosten im Projektdurchlauf. Diese Themen werden aus Sicht von EPLAN dargestellt und Fill stellt die Sicht eines Maschinenbauers dar.

Michael Wilhelm | Fill GmbH
Mag. DI (FH) MSc

Business Development Manager & Prokurist
Zühlke Engineering Austria GmbH

"Mixed Reality und künstliche Intelligenz in der Instandhaltung: Ein Praxisbericht"

Im Rahmen dieses Vortrages zeigen wir anhand von umgesetzten Projekten, wie Mixed Reality am Beispiel der Microsoft HoloLens in der Instandhaltung eingesetzt wird. So zeigen wir z.B. wie Bilfinger diese Technologie zur Schulung der richtigen Flanschenmontage und Jungheinrich im Bereich Training und Wartung eines Niederflurförderfahrzeuges mittels eines Digital Twins einsetzt. Ein weiteres Beispiel ist thyssenkrupp, die diese Technologie für die Beschleunigung der Lieferzeit im Bereich der Treppenlifte einsetzt. Wir streifen auch das Thema künstliche Intelligenz, um zu zeigen wie z.B. Akustikanalyse das richtige Betriebsfenster von KSB Pumpen feststellt.

Bernhard Zimmermann | Zühlke Engineering

Mittwoch 9. Oktober 2019

  • 09.15
    Begrüßung und Eröffnung (Biedermann)
  • 09.30
    Digitale Transformation in der Schienenfahrzeugindustrie (Erlach)
  • 10.15
    Digitalisierte Instandhaltung - komplex, agil, datengetrieben (Biedermann)

Pause

  • 11.30
    Digitale Grundlagen für ein anforderungsgerechtes Ersatzteil-Management (Apel / Altrock)
  • 12.00
    Vorteile im Ersatzteil-Management durch additive Fertigung (Aigner)

Mittagspause

  • 14.00
    Die Instandhaltung als Erfolgsfaktor der Smart Factory (Weghofer)
  • 14.30
    Mixed Reality und künstliche Intelligenz in der Instandhaltung: Ein Praxisbericht (Zimmermann)
  • 14.50
    Augmented Reality mit Tablet oder Brille? - Egal, wichtig in der Industrie ist der richtige "Content" (Guggenbichler)
  • 15.10
    Fit For Future – Mit Workheld Schritt für Schritt zur digitalen Instandhaltung (Geier)

Pause

  • 16.00
    Podiumsdiskussion zum Thema "Digitalisierung in der Instandhaltung". Unter der Leitung von Hans F. ZANGERL (INDUSTRIEMAGAZIN) wird mit den hochkarätigen Gästen diskutiert, mit welchen Maßnahmen Firmen auf die steigenden Anforderungen reagieren können und wie sich die kommenden Aufgaben meistern lassen. Es diskutieren u.a.:
    - Prof. Dr. Hubert Biedermann (WBW, ÖVIA)
    - Dipl.-Ing. Rainer Droese (thyssenkrupp)
    - Dr. Stefan Erlach (Siemens)
    - Dr. Klaas Kölln (Covestro)
    - Prof. Dr. Hermann Lödding (TU Hamburg)
  • 17.30
    Cocktailempfang vor der MA² Preisverleihung
  • 18.30
    Verleihung Maintenance Award Austria 2019 und MA² Innovation Award 2019 im Zuge des Abendessens / Präsentationen der MA² Finalisten

Donnerstag 10. Oktober 2019

  • 09.00
    Reifegradbestimmung für Data-Mining in der Instandhaltung (Bernerstätter)
  • 09.30
    Effektive Datenaufbereitung für prädiktive Modellierung mit Visplore (Piringer)
  • 10.00
    Implementierung eines einheitlichen Prozesses zur Planung und Terminierung von Instandhaltungsarbeiten (Meyer / Kölln)

Pause

  • 11.00
    Aufbau einer Maintenance Academy zur Qualifizierung von Instandhaltern im Umfeld der Digitalisierung (Droese)
  • 11.30
    3 Handlungsfelder für effizientere Nutzung von Dokumenten im Betreiberumfeld: Qualität – Verfügbarkeit – Zugriff (Erasmus / Wilhelm)

Mittagspause

  • 13.30
    Datensicherheit im Anlagenmanagement (Gebeshuber)
  • 14.00
    Produktivitätssteigerung der Instandhaltung durch digitale Assistenzsysteme (Lödding)
  • 14.30
    Nutzen von Condition Monitoring zur Effizienzsteigerung in der Produktionsplanung (Karner)

Diskussion und Zusammenfassung


Medienpartner: INDUSTRIEMAGAZIN

Industriemagazin

Die Auszeichung für die exzellenteste Instandhaltung Österreichs


Als Höhepunkt der Veranstaltung werden von der ÖVIA in Kooperation mit dem INDUSTRIEMAGAZIN und mit Unterstützung von BMVIT, IV- und WKO Stmk. der [MA² Maintenance Award Austria] für die exzellenteste Instandhaltung Österreichs sowie der [MA² Innovation Award] verliehen. Nutzen Sie die Gelegenheit, Gedanken und Erfahrungen mit den Vortragenden und Kongressteilnehmern auszutauschen und durch die Best Practice Beispiele Potenziale und Lösungswege für das eigene Unternehmen zu erkennen.

Maintenance Award Austria

Mit freundlicher Unterstützung

Industriemagazin
bmvit
Wirtschaftskammer Steiermark
Industriellenvereinigung Steiermark

Für Fragen steht gerne zur Verfügung:
Dipl.-Ing. Theresa Passath   |   Tel. +43 (0) 3842 402 6013   |   [ kongress(at)oevia.at ]

Kongresszeiten
Mittwoch, 9. Oktober, 09.00 – 19.30 Uhr
Donnerstag, 10. Oktober, 09.00 – 16.00 Uhr

Kongressort
Falkensteiner Hotel & Asia Spa   |   In der Au 1-3   |   A-8700 Leoben   |   [ www.falkensteiner.com/de/hotel/leoben ]

Hotelreservierung
Kontakt Falkensteiner Hotel & Asia Spa für Zimmerreservierungen bis 1. September:
Teresa Pongratz   |   [ reservations.leoben(at)falkensteiner.com ]   |   Tel. +43 (0) 3842 405 412

Wir bitten Sie, die Reservierung des Hotelzimmers direkt beim Falkensteiner Leoben vorzunehmen (das Hotelzimmer ist im Kostenbeitrag nicht enthalten). Ein begrenztes Zimmerkontingent zu begünstigten Konditionen ist für Teilnehmer des Kongresses reserviert. Das Abrufkontingent endet mit dem 1. September 2019. Ab diesem Zeitpunkt können Zimmer nur mehr zum regulären Preis über die Rezeption reserviert werden.

Kostenbeitrag
Normalpreis: EUR 1.090,-   |   Frühbucher bis 19. Juli EUR 980,-   |   ÖVIA-Mitglieder: EUR 740,-
Im Kostenbeitrag sind die Kongressunterlagen in Buchform (TÜV-Verlag), zwei Mittagessen, das Abendbuffet sowie Pausengetränke enthalten.

Stornierungen
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Stornierungen nur schriftlich vor Beginn der Veranstaltung anerkennen können. Weiters dürfen wir darauf hinweisen, dass bei Stornierungen nach dem 27. September eine Stornogebühr von 50% des Kostenbeitrages in Rechnung gestellt werden muss. Die Stornogebühr entfällt, wenn ein Ersatzteilnehmer genannt wird.

ÖVIA Kongress
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