Maintenance Award Austria 2017 - SKF Österreich

Zum 7. Mal wurde der Instandhaltungspreis Österreichs, der "Maintenance Award Austria" (MA²), vergeben. Die Verleihung erfolgte am 11. Oktober in Form einer feierlichen Abendveranstaltung am ÖVIA-Kongress. Zum zweiten Mal nach 2012 ging die SKF Österreich AG als Sieger hervor.

SKF Österreich
Maintenance Award Austria

Durch ein weitreichendes Schulungsangebot sowie der Beteiligung am Maintenance Excellence Programm, welches der schwedische SKF Konzern weltweit eingeführt hat, konnte sich die SKF Österreich AG durchsetzen; dicht gefolgt von der heinzel pulp Zellstoff Pöls AG, die den zweiten Platz aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigte, sowie der Miba Gleitlager GmbH auf Platz 3. Seit dem ersten Gewinn des Maintenance Award Austria im Jahr 2012 ist es SKF gelungen, sich im Bereich des Anlagenmanagements ständig weiter zu entwickeln. Unter anderem ihr Konzept des produktionsintegrierten Instandhalters sowie ein Visual Management zur Erkennung des Anlagenzustandes verhalf SKF zum Sieg.

Maintenance Award Gewinner 2017: SKF

v.l.n.r.: Ingo Hegny (BMVIT), Michaela Roither (IV NÖ), Johannes Überlackner (SKF), Manfred Haslehner (SKF), Hubert Biedermann (ÖVIA), Florian Zangerl (INDUSTRIEMAGAZIN)

Johannes ÜBERLACKNER
Verantwortlicher für den Maintenance Support bei SKF Österreich

 

Warum haben Sie sich für den Maintenance Award Austria beworben?
"Wir haben uns 2012 erstmals beworben, um zu sehen, wie wir im Vergleich zu Mitbewerbern stehen. Auf Anhieb haben wir – für uns überraschend – gewonnen. Wir haben in den vergangenen Jahren die Instandhaltung weiter entwickelt. Dafür wollten wir einen Benchmark erhalten."

Welchen Mehrwert sehen Sie durch eine Teilnahme am MA² in Ihrem Unternehmen?
"Durch eine unabhängige Fachjury einen Vergleich zu anderen österreichischen Unternehmen zu bekommen, ist eine gute Möglichkeit, über den Tellerrand zu blicken und aus den Erfahrungen anderer zu lernen. Es dient der Motivation, wenn man sieht, dass sich die Anstrengungen lohnen!"

2. Platz: heinzel Pulp Zellstoff Pöls AG

Auf Platz 2 wie im Vorjahr die Zellstoff Pöls AG, die vor allem durch ihre Energieeffizienz in der Unternehmensführung, ein exzellentes Ersatzteilwesen sowie eine CO2 - neutrale Produktion überzeugen konnte.

Zellstoff Pöls AG

Ing. Harald TRUMMER, Instandhaltungsleiter bei Zellstoff Pöls:

"Wir haben uns wieder beworben, da die aufgezeigten Verbesserungspotenziale zur Weiterentwicklung unserer Instandhaltung beigetragen haben. Durch den zusätzlichen Benchmark außerhalb der Papier- und Zellstoffindustrie können wir uns an den Besten orientieren. Als Mehrwert durch die Teilnahme am Maintenance Award Austria sehe ich die intensive Beschäftigung mit dem Thema Asset Management. Schaffen wir als nächsten Schritt die erfolgreiche Umsetzung der Projektziele und Zertifizierung nach ISO 55001, wäre ein weiterer Meilenstein erreicht."

Maintenance Award 2017: Finalist Zellstoff Pöls

v.l.n.r.: Ingo Hegny (BMVIT), Michaela Roither (IV NÖ), Harald Trummer (Zellstoff Pöls), Hubert Biedermann (ÖVIA), Florian Zangerl (INDUSTRIEMAGAZIN)


Miba Gleitlager

3. Platz: MIBA Gleitlager Austria

Miba Gleitlager konnte die Jury durch ein starkes Bestreben und einer unternehmensweit spürbaren Motivation zur kontinuierlichen Optimierung der Instandhaltung überzeugen und sich den dritten Platz sichern. Stärken sind neben der Organisationsstruktur und der Visualisierung von Informationen auf Shopfloor-Ebene auch eine einheitliche Anlagen- und Risikobewertung zur Festlegung der Instandhaltungsstrategie.

Maintenance Award 2017: Finalist Miba Gleitlager

v.l.n.r.: Anton Weismann, Wolfgang Hüttner, Daniel Streicher (alle MIBA Gleitlager Austria GmbH)

Wolfgang HÜTTNER, Instandhaltungsleiter bei Miba Gleitlager:

"Unsere Beweggründe waren unter anderem die Neugier, sich mit anderen der Branche zu vergleichen und zu sehen, was machen andere, tun wir das Richtige und wo können wir uns verbessern. Die einfache Möglichkeit, Ideen zu sammeln, um sicher weiter zu entwickeln, und das Feedback, wenn man unter den Finalisten ist, ist Motivation genug, um sich weiter anzustrengen."