Maintenance Award Austria 2014: Wien Energie

Zum 4. Mal wurde der Instandhaltungspreis Österreichs, der Maintenance Award Austria (MA²), vergeben. Die Verleihung erfolgte durch die ÖVIA im Rahmen des 28. internationalen Instandhaltungsforums in Bad Erlach.

Wien Energie GmbH
Maintenance Award Austria 2014 - Finalisten und Gewinner

Die Wien Energie GmbH konnte sich als Gewinner 2014 durchsetzen. Besondere Stärken zeigt das Unternehmen mit seiner umfassenden Risikoanalyse als Basis für die Instandhaltungsstrategie und die Ersatzteilwirtschaft, einem umfassenden IT-gestützten Controllingsystem und einem eigens entwickelten Detailplanungstool. Hervorzuheben sind weiters das ausgezeichnet integrierte IT-System und ein sehr gut gelebtes IT-gestütztes KVP-System. Eine umfassende Schwachstellenanalyse wird durch den Zuverlässigkeitsingenieur gewährleistet. Die Schulung der Mitarbeiter erfolgt anhand einer eigenen Software. Auch eine durchgängige OEE-Berechnung ist gewährleistet und die Instandhaltung funktioniert zum Teil autonom.

Dipl.-Ing. Alexander Kirchner MBA, Instandhaltungsleiter bei Wien Energie:

"In erster Linie ist dieser Preis eine Auszeichnung für die harte Arbeit der letzten Jahre, in denen wir starke Veränderungen durchgezogen haben. Durch den Benchmark haben wir gesehen, wie wir uns weiterentwickelt haben. Die Auszeichnung wird der ganzen Mannschaft einen Motivationsschub geben."


2. Platz: Norske Skog Bruck GmbH

Die Stärken der zweitplatzierten Norske Skog Bruck liegen im gezielten Einsatz der Balanced Score Card als Controllinginstrument, einem ausgezeichnet integrierten IT-System, einem hohen Qualifizierungsniveau der Mannschaft, ausgereifter Schwachstellenanalyse, Einsatz von Online Portal und Ideenmanager für KVP, einer sehr hohen Anlagenverfügbarkeit der Papiermaschinen und einem übergeordneten "Norske Production System" im Lean-Management.

Norske Skog Bruck

Dipl.-Ing. (FH) Andreas STOCKREITER, Leiter mech. Instandhaltung:

"Für uns ist dieser Preis eine tolle Anerkennung unserer Leistung. Zudem bekommen wir das Feedback von außen, wo wir stehen. Es ist uns wichtig, dass wir dieses Ergebnis auch unseren Mitarbeitern weitergeben können und konzernintern zeigen, wo wir stehen."


3. Platz: voestalpine Wire Rod Austria

Die voestalpine Wire Rod überzeugte mit der Herausforderung von mehrstufig verketteten Anlagen mit hoher Anlagenverfügbarkeit, einem hohen Vorbeugegrad (75 % geplante IH-Tätigkeiten), bewusster Weiterentwicklung der eigenen Kernkompetenzen, konsequentem Einsatz von KVP-Werkzeugen und starker Einbindung der Instandhaltung bei der Anschaffung von Neuanlagen.

voestalpine

Dipl.-Ing. Erich MEIXNER, Mitglied der Geschäftsführung:

"Für uns ist es eine Ehre, beim ersten Mal unter die Finalisten gekommen zu sein. Instandhaltung wird immer als Selbstverständlichkeit gesehen; Wertschöpfung kann man aber nur generieren, wenn man alles umfassend betrachtet, dabei ist die Instandhaltung ganz wesentlich."